y ≥ 0

23 06 2009

Dass das Leben selten gerade, sondern gewöhnlich eher sinuskurvenartig verläuft, ist eigentlich nichts Neues. Und doch ist es jedesmal wieder schwer, sich das vor Augen zu halten, wenn es mit den y-Werten gerade bergab geht. Manchen trifft das so hart, dass er alle Mathematik vergisst und den Glauben daran verliert, dass der Tiefpunkt ja irgendwann erreicht und überschritten werden muss. Obwohl mir das in dunklen Momenten selbst nicht fremd ist, habe ich es bisher doch immer irgendwie geschafft, dann einfach für einen Moment die Augen zuzukneifen, die Luft anzuhalten und zu hoffen, dass es schnell vorbeigeht. Umso mehr schmerzte es mich jedesmal, jemand anderen so (scheinbar) aussichtslos leiden zu sehen und ich bin froh, dass dagegen nun angegangen wird.

Ich selbst kann mich im Moment wirklich nicht beschweren, wo eine Last nach der anderen von mir abfällt und ich diese Erleichterung auch noch zum guten Teil mir selbst zu verdanken hab. Ist doch immer gut, sich einfach mal kräftig in den Arsch zu treten. Wenn das dazu führt, dass man im Sommer keine Ferien, dafür aber nach wie vor ein festes Dach über dem Kopf hat, ist schon viel gewonnen.


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Eine Antwort

23 06 2009
Benjo

…sinusförmig könnte auch sein: t in Jahren y: Ok-heit des Lebens auf einer
Skala von -10 is 10
y(t)=-10*sin(pi*t/200)

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